Black Jack - Spielregeln des Karten-Wettspiels

Black Jack gilt als eines der bekanntesten Kartenspiele der Spielbanken und Casinos. Das ursprünglich aus den USA stammende Kartenspiel ist auch in Deutschland sehr schnell sehr beliebt geworden und kaum noch wegzudenken. Ein Grund dafür mag die unkomplizierte Struktur dieses Spieles sein, die ein leichtes Erlernen möglich macht.



Black Jack Grundlegendes

Wer "17 und 4" kennt, dürfte mit Black Jack am wenigsten Schwierigkeiten haben. Sie benötigen dazu sechs Kartenspiele à 52 Karten und spielen dabei gegen die Spielbank. Das Ziel besteht hierbei einzig und allein darin, mit den Karten so dicht wie möglich an den Wert 21 heran zu kommen bzw. den Black Jack zu erreichen (=21). Dies natürlich, ohne die 21 zu überschreiten, da sonst jeglicher Einsatz an die Bank geht!

Spielbeginn

Ganz zu Beginn des Spieles setzen die Mitspieler ihre entsprechenden Einsätze. Danach werden die Spielkarten offen ausgegeben. D.h. jeder Spieler bekommt im Uhrzeigersinn eine Karte zugeteilt, bevor am Ende der Dealer seine Karte erhält. Ist diese erste Verteilung beendet, gibt der Dealer von Neuem jedem Spieler eine offene Karte, lässt sich dabei jedoch diesmal aus. Das Spiel ist eröffnet.

Spielverlauf

Sind alle Karten verteilt, beginnt der Dealer, die einzelnen Spieler der Reihe nach zu fragen, ob sie eine weitere Karte wünschen. Er nennt dabei gleichzeitig den Wert der zwei Karten, die vor jedem Spieler auf dem Tisch liegen. Es ist nun am Spieler, sich zu erklären bzw. deutlich zu machen, ob er eine weitere Karte haben möchte oder nicht. Hierzu bedient er sich den Termini 'Card' bzw. 'Rest'. Dabei ist es jedem völlig frei gestellt wie viele zusätzliche Karten er fordert.

Hat der Dealer alle Parteien befragt, zieht er sich selbst seine weiteren Karten, wobei er dies unter laufender Ansage der sich summierenden Kartenwerte tut. Er ist darüber hinaus dazu verpflichtet, bis zu einem Wert von 16 Karten zu ziehen. Erreicht der Dealer die 17, hört er auf. Stattdessen vergleicht er nur die Werte seiner Karten mit denen, der einzelnen Spieler, indem er sie laut und deutlich ansagt.

Liegt der Kartenwert eines Spielers nun näher an 21 als der der Bank, hat der Spieler gewonnen. Andersherum hat der Spieler natürlich verloren. Sind die Kartenwerte jedoch identisch, so bleibt der Einsatz bestehen. Dies wird 'Stand-Off' oder auch 'Egalité' genannt. Der Spieler kann in diesem Falle seinen Einsatz beliebig verändern. Ist die Auszahlung dann abgeschlossen, d.h. hat der Dealer mit den Worten 'Alles Bezahlt!' die Runde beendet, beginnt er mit der Aufforderung 'Bitte das Spiel zu machen' gleich die Nächste.

Kartenwerte

Ein As kann entweder 1 oder 11 zählen, wogegen Bildern, also Buben, Damen und Königen immer ein Wert von 10 zugeschrieben ist. Alle anderen Karten entsprechen in ihrem Wert den ihnen aufgedruckten Zahlen.

Die Besonderheit der Wertigkeit des Asses liegt darin, ob das As die erste Karte eines Spielers wird. Ist dies der Fall und es folgt zusätzlich eine Karte mit einem Wert zwischen 2 und 9, so kann der Spieler den Gesamtwert beider Karten wählen. Hat er beispielsweise ein As und eine 4 ausgelegt bekommen, so darf er sich aussuchen, ob er nun einen Wert von 5 oder 15 vor sich zu liegen hat. Entscheidet sich der Spieler für den Wert 5, kann durch die Aussage 'Card' weitere Karten fordern. Hat er die 15 gewählt und betrachtet diesen Wert als ausreichend hoch, so erklärt er sich mit 'Rest' und bekommt keine weitere Karte.

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